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Wann wird die E-Rechnung Pflicht?

Stand: 11. August 2026. Diese Übersicht wird automatisch aktualisiert.

🇩🇪 Deutschland

Formatpflicht statt Netzwerkpflicht: strukturierte E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD) dürfen per E-Mail übertragen werden. Empfangen können muss jedes Unternehmen bereits seit 2025.

  1. 1. Januar 2025 In Kraft
    Alle Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen können
  2. 1. Januar 2027 Bald (in 143 Tagen)
    Ausstellungspflicht für Unternehmen > 800.000 € Umsatz
  3. 1. Januar 2028 Geplant (in 508 Tagen)
    Ausstellungspflicht für alle; einfache PDFs genügen nicht mehr

🇫🇷 Frankreich

Empfang und Versand laufen über zugelassene Plattformen (Plateformes Agréées). Der Empfang wird für alle Unternehmen Pflicht.

  1. 1. September 2026 Bald (in 21 Tagen)
    Empfangspflicht für alle; Ausstellungspflicht für große und mittlere Unternehmen
  2. 1. September 2027 Geplant (in 386 Tagen)
    Ausstellungspflicht auch für KMU

🇧🇪 Belgien

B2B-Pflicht über das Peppol-Netzwerk (Peppol BIS 3.0), bereits in Kraft.

  1. 1. Januar 2026 In Kraft
    B2B-E-Rechnung über Peppol verpflichtend
  2. 1. Januar 2028 Geplant (in 508 Tagen)
    Geplant: near-real-time E-Reporting

🇩🇰 Dänemark

Digitale Buchführung ist gesetzlich verankert (Bogføringsloven); NemHandel migriert Richtung Peppol. B2G läuft seit Jahren elektronisch.

  1. 1. Januar 2026 In Kraft
    Digitale Buchführungspflicht greift für weitere Unternehmensgruppen

🇪🇺 EU (ViDA)

VAT in the Digital Age: strukturierte E-Rechnung und digitales Meldewesen werden EU-weit Standard.

  1. 1. Juli 2030 Geplant (in 1420 Tagen)
    Grenzüberschreitende B2B-E-Rechnung verpflichtend
  2. 1. Januar 2035 Geplant (in 3065 Tagen)
    Harmonisierung bestehender nationaler Systeme

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